Ganz wichtig, - mein absolutes Anliegen: 

Bitte vermeiden Sie bei den Menschen mit demenzieller Erkrankung  „dement“ als Adjektiv zu nutzen.  (Duden: "lateinisch demens = unvernünftig, wahnsinnig, aus de- = von – weg und mens, mental")


Dieser Mensch ist viel mehr als "dement": 

Er/Sie ist individuell und eine Persönlichkeit!
Er/Sie hat einen Namen.
Er/Sie ist und bleibt in erster Linie ein Mensch

... mit einer eigenen Lebensgeschichte, mit eigenem Lebenshintergrund.


Was soll ich denn sonst sagen? 

Er/Sie ist ...


  • an Demenz erkrankt
  • ein Mensch mit einer Demenzerkrankung
  • Betroffene/r von Demenz 
  • demenzkrank 


An erster Stelle steht immer der Mensch.

Fragen Sie sich, was genau Sie eigentlich wirklich  sagen möchten? 

Versuchen Sie, sich deutlich auszudrücken, reduzieren Sie den Menschen nicht auf die Krankheit. Versuchen Sie sich genau zu überlegen, welches Verhalten, welche Eigenschaft und Eigenart Sie gerade meinen. Wollen Sie einfach nur sagen, dass dieser Mensch an Demenz erkrankt ist und deshalb vielleicht diverse Eigenheiten/Verhaltensauffälligkeiten entwickelt oder bestimmte Dinge nicht (mehr) gut beherrscht oder dass dieser Mensch keine örtliche und zeitliche Orientierung besitzt, dass dieser Mensch …. überlegen Sie was Sie eigentlich konkret sagen wollen, dann benennen Sie dies doch bitte  konkret. Versuchen Sie es! Sonst werden wir alle uns in  Zukunft  in einer "Dementenkaffeerunde*" von "Dementenbetreuern*" wieder finden und nicht als Mensch unter Menschen. (*Kein Scherz - habe ich in einer Anzeige einer Betreuungsassistentin gelesen.) 

Möchten Sie für sich selbst das so -  wirklich


Oder wäre nicht auch hier der Gedanke der "Inklusion" angebracht? 



https://www.jedermann-gruppe.de/tipps-demenz-umgang/