Weiterhin "Füreinander 

da sein", aber nicht allein … 


Ich suche pflegende Angehörige die eine Wohnung für ihren Angehörigen mit Demenz von mir  mieten und mit mir zusammen als Angehörigengruppe eine Wohngemeinschaft aufbauen möchten. 
Dies bedeutet, dass Sie auch  weiterhin Mitverantwortung tragen: Mitarbeiten, Mitsprechen, Mitentscheiden. Hierzu gehören: 1 x monatliche Planungen der Aktivitäten, Planungen der Mahlzeiten, der Einsatzzeiten und ggfs. Vertretungen. 1-2 x monatlich nach Möglichkeit Reflexionsgespräche, woraus sich auch der konkrete Bedarf an Fortbildungsangeboten innerhalb der Wohnungsgemeinschaft ergeben kann. Auch die Neuauswahl eines künftigen Mieters sollte in der Mieter- und Angehörigenrunde besprochen werden.


Menschen mit beginnender Demenz sind herzlich Willkommen, um sich in der WG mit den eigenen Fähigkeiten einzubringen. 


Manchmal ein Teufelskreis 

Sie haben das alle selbst erlebt: für mich persönlich ist der Schlafentzug das Schwierigste. Sie wissen im Voraus nicht, wie der Tag wird, wie viele Male Sie in der Nacht aufstehen müssen, wie früh am Morgen Sie in den Tag starten müssen: 

der Tag - Nachtrhythmus ist bei der Krankheit gestört. Sie haben bei körperlich fitten Erkrankten die Möglichkeit, diese über ein gutes und intensives Sportprogramm in den Tag zu führen.  

Mit dem Schlafentzug einher geht natürlich auch die nervliche Empfindlichkeit. Und dann steht noch die reguläre Hausarbeit an, die durchaus für die eine zu betreuende Person weit über das normale Maß geht. Sie wissen sicherlich wovon ich rede. Da fragen Sie sich manchmal, wie das zu schaffen ist? Sollte Ihr Angehöriger nicht ausgelastet sein, gelangen Sie persönlich schnell in einen kurzfristigen Teufelskreis. 

https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/aktuelles/alle-meldungen/deutsche-sporthochschule-koeln--mit-sport-demenz-vorbeugen/119264

"... so geht es bald nicht mehr weiter"

Ich suche pflegende Angehörige, die etwas an ihrer aktuellen Pflege- und ggfs. Wohnsituation ändern möchten, die für sich erkannt haben, dass ihr/e Angehörige/r in naher Zukunft nicht mehr dieselben Werte teilen wird,  aber dennoch das Leben (auf eine andere Weise) genießen kann! 

Ich suche Angehörige, männlich/weiblich, die sich vorstellen können, dass das Leben zusammen mehr Möglichkeiten der Gestaltung bietet und dass man in der Gemeinschaft Probleme leichter lösen, dass man sich gegenseitig unterstützen kann, so dass nicht nur für den an Demenz erkrankten Verwandten, sondern auch für einen selbst mehr Freiräume entstehen.  

https://www.deutsche-alzheimer.de/unser-service/archiv-alzheimer-info/die-begleitung-von-menschen-mit-demenz-bis-zuletzt.html

Pflegende Angehörige 

- zusammen ist`s leichter

Eine Perspektive 

Aus 168 Wochenstunden alleiniger Verantwortung werden vielleicht nur noch 40 Wochenstunden - so wie Sie es wollen - gemeinschaftlich verteilt - das ist doch einen Gedanken wert …  

… wie das geht?

Als Angehörigengruppe entscheiden wir gemeinsam und nach Möglichkeit auch mit den Betroffenen zusammen: wir suchen einen Pflegedienst, wir gestalten den Alltag mithilfe von weiteren Helfern, (Nachbarschaftshilfe, Betreuungsassistenten … .) 

1. Mietvertrag 2. Pflegedienstvertrag 3. Alltagsbegleitung
Jeder Vertrag ist separat kündbar. Rufen Sie mich ruhig unverbindlich an. 

Gerne engagiere ich mich für die Gruppe.  Später können die Aufgaben sehr gut aufgeteilt werden.